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Dänemark mit dem Wohnmobil – Zeit für Meer und füreinander
Wohnmobil & Reisen

Dänemark mit dem Wohnmobil – Zeit für Meer und füreinander

Unser Urlaub mit dem Wohnmobil führt uns dieses Mal nach Dänemark. Auf Rømø und Fanø genießen wir vor allem die wunderschönen, weiten Strände. Viel Platz, frische Nordseeluft und das Meer vor Augen – mehr brauchen wir oft gar nicht für einen schönen Tag.

Schon auf Rømø haben wir gemerkt, wie gut uns diese Auszeit tut. Bei unserer Fahrradtour nach Lakolk konnten wir die Insel in Ruhe erleben. Unterwegs anhalten, schauen und einfach weiterfahren, wenn uns danach ist. Keine festen Termine, kein Blick auf die Uhr. Der Alltag darf eine Weile warten.

Mit der Fähre ging es weiter nach Fanø. Unser Wohnmobil steht auf dem Campingplatz in Rindby, und von hier aus erkunden wir die Insel mit den Fahrrädern. Besonders die gemütlichen Fahrten am Strand bleiben uns in Erinnerung. Der feste Sand unter den Reifen, der Wind im Gesicht und daneben die Wellen: Dabei wird der Kopf nach und nach frei.

Manchmal fahren wir nebeneinander und unterhalten uns. Manchmal genießen wir einfach schweigend die Aussicht. Es ist schön, gemeinsam unterwegs zu sein, ohne ständig etwas sagen oder planen zu müssen. Ulrike genießt diese Fahrten genauso wie ich. Wir halten an, wenn uns etwas gefällt, und nehmen uns Zeit für die kleinen Dinge am Weg.

An den Stränden gibt es davon genug. Muscheln, besondere Steine und Spuren im Sand machen selbst einen kurzen Spaziergang zu einer kleinen Entdeckungstour. Immer wieder bleiben wir stehen und schauen genauer hin. Und natürlich hoffen wir beim Suchen auch auf ein Stück Bernstein.

Unsere Tour nach Sønderho führte uns außerdem zu einem anderen Teil der Insel. Doch so schön die Ausflüge auch sind: Ans Meer zieht es uns immer wieder zurück. Die Weite der Strände ist für uns das Besondere an diesem Urlaub. Hier können wir die Gedanken laufen lassen, tief durchatmen und abschalten.

Dabei spüren wir viel Dankbarkeit. Für die gute Fahrt, für unsere gemeinsame Zeit und dafür, dass wir all das erleben dürfen. Auch unser Glaube hat hier seinen Platz. Ein stilles Gebet am Meer, ein kurzer Moment des Innehaltens – das hilft uns, Sorgen loszulassen und mit Gott neue Kraft zu tanken.

Noch sind wir unterwegs und genießen unsere Zeit in Dänemark. Aber eines wissen wir schon: Die Bilder dieser Strände nehmen wir mit nach Hause. Und hoffentlich auch etwas von der Ruhe, die wir hier gefunden haben.