Heute hatten wir einen ganz besonderen Besucher zwischen unseren Blumen: ein Taubenschwänzchen. Auf den ersten Blick könnte man tatsächlich meinen, ein winziger Kolibri würde vor den Blüten schweben.
Das Taubenschwänzchen gehört zu den Schmetterlingen und ist vor allem durch seine ungewöhnliche Flugweise auffällig. Es bleibt beim Trinken nahezu auf der Stelle in der Luft stehen und bewegt seine Flügel dabei so schnell, dass diese mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind.
Besonders markant ist der lange Saugrüssel. Damit erreicht das Taubenschwänzchen den Nektar tief im Inneren der Blüten, ohne sich darauf setzen zu müssen. Bei uns hatte es sich die kräftig pink blühenden Pflanzen ausgesucht und flog innerhalb kürzester Zeit von Blüte zu Blüte.
Auch die schwarz-weiße Zeichnung am Hinterleib und der kräftige, etwas gedrungene Körper machen diesen Schmetterling unverwechselbar. Durch seine Größe, den schnellen Flügelschlag und das Schweben vor den Blüten erinnert er tatsächlich mehr an einen kleinen Vogel als an einen Schmetterling.
Solche Beobachtungen sind genau das, was einen Garten für uns immer wieder interessant macht. Neben Pflanzen und Blüten gibt es ständig kleine Gäste zu entdecken, die man vorher vielleicht noch nie bewusst wahrgenommen hat.
Das Taubenschwänzchen darf deshalb sehr gerne wiederkommen – genügend Blüten für die nächste Mahlzeit sind jedenfalls vorhanden. 🦋
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